Energie Sparen und Schützen

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Dach secoTHERM
secoTHERM

 

 

Ist eine auf Wasserbasis hydrophobe Creme , welche aufgrund der neuesten Nano Technologie
entwickelt worden ist, Maueroberflächen gegen das Eindringen von Feuchtigkeit zu schützen.
Empfohlen für:
Alle mineralischen Untergründe wie Ziegel, Sandstein, Kalkstein und Beton.
Beschreibung:
secoTHERM ist der einzigartigste Schutz auf Nanotechnologie Basis. Die ultradünnen Moleküle
gehen eine Verbindung mit allen mineralischen Untergründen ein und schaffen eine hydrophobe
und wasserabweisende Oberfläche, während das Mauerwerk voll Dampfdurchlässig bleibt.
Vorteile:
secoTHERM schützt Ihr Mauerwerk gegen das eindringen von Feuchtigkeit und erhöht die
thermische Beständigkeit mit bis zu 30% Energieeinsparung. secoTHERM verbessert das allgemeine Erscheinungsbild der Fassade, dank der selbstreinigenden Oberfläche und den UV-Schutz gegen ausbleichen der Oberfläche. Die secoTHERM Moleküle sind sehr klein, sie
dringen bis zu 17 mm tief in das Substrat ein und schaffen dadurch eine unsichtbare Barriere, um nachteilige äußeren Witterungseinflüssen stand zu halten während die Struktur voll Wasserdampf durchlässig bleibt. secoTHERM Creme ist der ultimative thermische Schutz für Mauerwerke. Nasse Steine halten sehr schlecht die Wärme, secoTHERM schafft eine wasserabweisende Oberfläche , hält somit die Oberfläche trocken und ist daher hoch effizient

die Wärme zu halten.
Vorbereitung:
Sicherstellen, dass die Oberfläche sauber und trocken ist
Anwendung:
Für den Einsatz mit einer Niederdruck-Pumpe / Spray oder einem Pinsel / Rolle geeignet.
Nur eine Schicht ist erforderlich. Eine Temperatur von mindestens 5 ° C ist für die Anwendung erforderlich.

Eigenschaften:

• Eine Behandlung mit SecoTHERM erschafft auf Ihrem Mauerwerk eine selbstreinigende            Oberfläche.
• sorgt für ein schöneres Erscheinungsbild
• erreicht bis zu 30 % Energieeinsparung
• verlangsamt den Alterungsprozess der Oberfläche
• verringert die Anfälligkeit für das Wachstum von Mikroorganismen

 

 

Verbraucher Info:

Salpeter: das Salz mit organischem Ursprung

 

Salpeter bezeichnet ein Salz, das ausschließlich durch eine Oxidation organischer Substanzen und einer anschließenden Reaktion mit dem Kalk im Mauerwerk entsteht. Da es sich bei diesen Substanzen hauptsächlich um Harn und Exkremente handelt, findet man Salpeter heute nur noch vereinzelt in Ställen, Gartenmauern und Dunggruben. Salpeter besitzt eine trockene und kristalline Struktur, ist aber nicht mit den Salzausblühungen des Mauerwerks zu vergleichen, da es über einen organischen Ursprung verfügt.

Hat man im Haus Salpeter festgestellt, könnte es sich deshalb auch um ein ehemals landwirtschaftlich genutztes Gebäude handeln oder um Häuser, die auf landwirtschaftlich genutzter Fläche standen. Auf jeden Fall deuten Salpeter-Ausblühungen darauf hin, dass Feuchtigkeit von außen in das Mauerwerk eingedrungen ist. Wichtig zu wissen ist, dass Salpeter an sich nicht gefährlich ist, das Salz ist auch geruchsneutral und verbreitet sich auch nicht durch die Luft. Trotzdem ist es natürlich ratsam, den Ursachen für die eindringende Feuchtigkeit auf die Spur zu kommen und sie zu beseitigen. Denn feuchte Wände verursachen ja nicht nur ein negatives Raumklima, die Heizkosten steigern sich im Laufe der Zeit ins Unermessliche und auch die Gesundheit der Bewohner ist durch anhaltende Feuchtigkeit erheblich gefährdet.

Salpeter weist ein hygroskopisches Verhalten auf, dass heißt, er zieht die Feuchtigkeit an und lagert sie ein. Das sollte man beachten, wenn man die Ursache für die Feuchtigkeit finden und beseitigen will, denn hat sich Salpeter einmal im Mauerwerk abgelagert, ist es nicht ganz so einfach die Ablagerung sofort wieder zu entfernen. Erste Maßnahme für eine erfolgreiche  Trockenlegung kann die horizontale und vertikale Verdichtung sein.

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Raumentfeuchtung: zur Senkung der Luftfeuchtigkeit

 

Nasse Mauern und feuchte Wände stellen ein großes Problem hauptsächlich in vielen Altbauten dar und verursachen nicht nur Schäden im Mauerwerk und erhöhte Heizkosten, auch das gesundheitliche Risiko erhöht sich durch den modrigen Geruch von Schimmel und Salzausblühungen. Die Wohnqualität wird dadurch natürlich genauso vermindert wie der Wert des Hauses insgesamt. Nicht zu unterschätzen ist in diesem Zusammenhang auch die Erhöhung der Luftfeuchtigkeit innerhalb des betroffenen Raums, oftmals reicht schon eine fehlerhafte Wärmedämmung oder ein noch nicht sichtbarer Schimmelpilzbefall aus, um den Zeiger des Hydrometers in die Höhe steigen zu lassen. Neben der Sanierung des Mauerwerks zur Beseitigung der Ursache der aufgetretenen Feuchtigkeit ist deshalb auch eine Raumentfeuchtung zur Senkung der Luftfeuchtigkeit oftmals dringend erforderlich und ratsam.

Eine Raumentfeuchtung kann mit verschiedenen Mitteln, Methoden und Verfahren durchgeführt werden. Manchmal reicht schon ein korrektes Lüften, hier unterscheidet man zwischen Stoßlüften oder Dauerlüften mit offenen und geschlossenen Türen. Sieht man auf dem Hydrometer dabei keinen Fortschritt zur Senkung der Luftfeuchtigkeit, benötigt man zur Raumentfeuchtung einen Luftentfeuchter. Hier gibt es die Möglichkeit des Einsatzes eines elektrischen Raumentfeuchters oder eines chemischen Raumentfeuchters.

Chemische Entfeuchter arbeiten mit Wasser entziehenden Stoffen wie Granulate oder Silikate, die das Wasser direkt aus der Luft in einen Behälter abtropfen lassen oder das Wasser aufsaugen. Diese Raumentfeuchtung hat den Vorteil, dass sie vollkommen geräuschlos fungiert, dieser Entfeuchter muss aber von Zeit zu Zeit ausgewechselt werden. Elektrische Raumentfeuchter besitzen hingegen einen Kühlkompressor, der die Feuchtigkeit der von einem Ventilator bewegten Luft aufnimmt, kondensieren und gefrieren lässt. Wird die Eisschicht zu dick, schaltet der Entfeuchter auf Heizen um und das Wasser tropft in einen Behälter.

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Nasse Mauern: den Ursachen auf den Grund gehen

 

Nasse Mauern und feuchte Wände sind gerade in Altbauten kein unbekanntes Problem, oftmals sind nicht nur die Kellerwände feucht, sondern auch die Mauern im Erdgeschoss. Oftmals ist man sich über die verheerenden Auswirkungen von nassen Mauern gar nicht richtig bewusst und wundert sich erst, wenn die Wohnqualität spürbar sinkt, die Heizkosten ins Unermessliche sich steigern und vor allem Krankheiten wie Rheuma, Asthma oder auch Allergien auftreten und die Gesundheit ernsthaft gefährden.

Natürlich nimmt auch das Mauerwerk Schaden von der Feuchtigkeit. Unschöne Salzausblühungen werden sichtbar, es bröckeln Putz und Farbanstrich. Werden diese eindeutigen Zeichen für nasse Mauern nicht rechtzeitig erkannt und bekämpft, kann sich die Feuchtigkeit weiter ausbreiten und bis zum sogenannten Hausschwamm führen, bei dessen Bekämpfung dann die Sanierungsarbeiten wesentlich umfangreicher und natürlich auch kostspieliger werden. Um nasse Mauern trocken legen zu können, muss man sich erst einmal mit den Ursachen auseinandersetzen. Zu den häufigsten Ursachen für feuchte Wände und nasse Mauern zählen aufsteigendes Wasser aus dem Baugrund, eine Kondensfeuchte durch eine anhaltend hohe Luftfeuchtigkeit, eine hygroskopische Feuchte durch eine hohe Salzkonzentration sowie eindringendes Wasser und defekte Wasserleitungen.

Die aufsteigende Feuchtigkeit ist aus der Erfahrung heraus die häufigste Ursache für ein feuchtes und nasses Mauerwerk. Diese Feuchtigkeit kann aufsteigen, wenn die schützende Horizontalsperre und auch die Vertikalsperre undicht oder überhaupt nicht vorhanden sind. Hier kommt dann die Mauer in direktem Kontakt mit dem Erdreich, die Nässe wird durch Poren und Kapillaren im Baustoff langsam nach oben gezogen, das Ergebnis sind zwangsläufig nasse Mauern. Ist die Ursache für die Feuchtigkeit letztlich diagnostiziert, kann mit der fachgerechten Mauertrockenlegung begonnen werden.

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Mauertrockenlegung: vom Mauertausch bis zur Injektion

 

Die Mauertrockenlegung ist ein sehr wichtiger Bestandteil bei der Sanierung von Altbauhäusern. Feuchteschäden können dabei auf verschiedene Weise beseitigt werden, man unterscheidet hier in elektro-physikalische Verfahren, in Horizontalschnittverfahren, Injektionsverfahren und in den Mauertausch. Ergänzend können hierzu Dränagen, Abdichtungen und Sanierputzsysteme eingesetzt werden. Aus diesen verschiedenen Verfahren zur Mauertrockenlegung ist der Mauertausch, der auch als Mauertrennung bezeichnet wird am ehesten mit der fach- und normgerechten Abdichtung eines Neubaus vergleichbar.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Mauertrennung ist, dass Erschütterungen vermieden werden und die Lastableitung während des Mauertausches sicher gestellt ist. Oftmals kommt das Sägeverfahren zum Einsatz mit dem Vorteil, dass auch Mauersteine und große Wandstärken getrennt werden können. Als Querschnittsabdichtung zur Vermeidung von aufsteigender Feuchtigkeit können Metallfolien, Kunststofffolien oder auch Kunststoffplatten eingesetzt werden. Als ergänzende Maßnahme können hier auch Sanierputzsysteme zur Anwendung kommen, da sich oberhalb der Abdichtungsebene noch Feuchtigkeit befindet, die erst viel später nach der Mauertrennung abtrocknet. Bei einem Sanierputz werden die Salze in das Putzsystem geleitet und lagern sich nicht mehr an der Oberfläche ab, dadurch können die sichtbaren Salzausblühungen verhindert werden.

Bei einer Mauertrockenlegung mit dem Injektionsverfahren werden Flüssigkeiten durch sehr kleine Bohrungen in möglichst kleinen Abständen in das feuchte Mauerwerk eingespritzt. Diese Flüssigkeit soll sich dann ausbreiten und Poren und Kapillaren verstopfen, die die Feuchtigkeit sonst weiterleiten würden. Dieser Vorgang wird auch als Hydrophobierung bezeichnet. Bei der Wahl des Hydrophobierungsmittels, wie die Injektionsflüssigkeit auch bezeichnet wird, ist die Substanz des Mauerwerks und die Eindringfähigkeit in Abhängigkeit vom Wassergehalt der Poren und Kapillaren für eine erfolgreiche Mauertrockenlegung zu berücksichtigen.

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Mauerentfeuchtung: jetzt auch mit moderner Impulsgebertechnik möglich

 

Nasse Mauern und feuchte Wände mindern nicht nur den Wert eines Gebäudes, sie bergen auch ein nicht zu unterschätzendes gesundheitliches Risiko für die Bewohner, insbesondere für Kinder und ältere Menschen. Auftretende Flecken und Schimmel fördern natürlich auch nicht gerade die Wohnqualität, von unangenehmen Modergerüchen ganz zu schweigen. Ein feuchtes Mauerwerk verursacht darüber hinaus auch höhere Heizkosten, weil die Wärmedämmung weitaus weniger Effizienz wie bei trockenen Mauern aufweist.

Die Kosten für eine sinnvolle Mauerentfeuchtung dürfen also stets im Zusammenhang mit der daraus abgeleiteten Einsparung von Heizkosten betrachtet werden und haben sich aus Erfahrungswerten heraus schon relativ schnell amortisiert. Eine Mauerentfeuchtung ist also in jedem Fall auch ökonomisch ratsam, wenn Feuchtigkeit festgestellt wird. Die Begutachtung und Schadensanalyse sollte man deshalb auch nur von einem Fachbetrieb durchführen lassen, nur hier erhält man ein qualifiziertes Gutachten und gegebenenfalls eine entsprechende Beratung über erforderliche Maßnahmen zur Mauerentfeuchtung. Der Spezialist ist auf dem Stand der neuesten Technik, plant gemeinsam mit dem Hausbesitzer die Maßnahmen zur Entfeuchtung, überwacht während der Sanierung alle Aktivitäten und veranlasst regelmäßige Kontrollmessungen, die Auskunft über den Fortschritt geben.

Neben den konventionellen Verfahren wie Bohren, Graben und Sägen, die einen direkten Eingriff in das Mauerwerk erfordern, bietet die moderne Technik heute parallel zur imprägnierenden Hydrophobierung elektrokinetische Verfahren zur Mauerentfeuchtung. Während bei der Hydrophobierung mit Hilfe einer Imprägnierschicht das weitere Ausbreiten der Feuchtigkeit verhindert wird, kommt bei einer Mauerentfeuchtung im elektrokinetischen Verfahren eine Impulsgebertechnik zur Anwendung, wobei elektromagnetische Impulse so in die Molekularstruktur des Wassers eingreifen, das das Wasser zurück ins Erdreich gedrängt wird und so eine Substanz schonende und nachhaltige Mauerentfeuchtung stattfinden kann.

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Kellersanierung: schützt und isoliert das Haus an ihren Wurzeln

 

Der Keller ist der Raum in einem Haus, der besonders gefährdet ist und bei Feuchtigkeit das Mauerwerk des gesamten Hauses infizieren kann. Durchdringende Feuchtigkeit von außen und auch die Bildung von Kondenswasser durch zu kalte Räume führen zu nassen Mauern und feuchten Wänden, zu Schimmelbildung und zu unangenehmen Gerüchen, die man nur mit einer sinnvollen Kellersanierung aus der Welt schaffen kann oder vorbeugend gar nicht erst zulässt. Es liegt auf der Hand, dass eine vernünftige Kellersanierung nicht nur zur Werterhaltung des Gebäudes beträgt, sondern auch oftmals erhebliche Heizkosten einsparen hilft.

Die Analyse des baulichen Zustands und alle erforderlichen Maßnahmen zu einer Kellersanierung sollten stets von einem Fachbetrieb durchgeführt werden, denn nur die Spezialisten erkennen die Schwachstellen des Hauses bis ins Detail und können geeignete Methoden und Verfahren für eine Kellersanierung vorschlagen. Wir der Keller als zu kalt eingestuft, kann er mit Dämmplatten isoliert werden, die verhindern, dass die Kälte nach oben in die Wohnung aufsteigt.

Wird jedoch im Keller Feuchtigkeit festgestellt, sind Risse im Mauerwerk oder Schimmel an den Wänden sichtbar, ist eine Kellersanierung unbedingt erforderlich. Bevor der Fachmann mit der Entfeuchtung oder Trockenlegung beginnt, muss er die genaue Ursache für die Feuchtigkeit herausfinden. Feuchtigkeit durch ein undichtes Rohr ist natürlich schnell behoben, aufwändiger wird eine Kellersanierung schon, wenn durchgängige Feuchtigkeit festgestellt wird. Ein häufiges Problem ist die aufsteigende Feuchtigkeit, die auf Grund einer mangelhaften oder schadhaften Abdichtung zustande kommt. Hier kommen heute moderne Methoden der Hydrophobierung zum Einsatz, per Injektionstechnik wird ein Wasser abweisendes Hydrophobierungsmittel in das Mauerwerk eingebracht, dass sich ausbreitet, erhärtet und sich zu einer Imprägnierschicht entwickelt, die das weitere Ausbreiten der Feuchtigkeit nach oben verhindert.

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Kartierung von Mauerwerksbauten: objektiver Analyse- und Maßnahmenkatalog

 

Kartierungen sind grafische und textliche Dokumentationen, die im Bau und in der Bausanierung eine sehr wichtige Rolle spielen. Sie geben eine objektive Orientierung und Planungshilfe für erforderliche Instandsetzungsmaßnahmen und bieten gerade bei der Sanierung von Mauerwerk ein gemeinsames Instrument für alle beteiligten Fachbereiche. Die Kartierung von Mauerwerksbauten umfasst dabei mehrere Komponenten, die unter den Aspekten der Erkennung der Schadensursache, der Kalkulierung des Umfangs der erforderlichen Instandsetzungsmaßnahmen und der Festlegung der einzelnen Maßnahmen systematisiert werden. Der Sinn der Kartierung von Mauerwerksbauten besteht natürlich in erster Linie darin, dass alle beteiligten Gewerke ein definiertes Arbeitsinstrument vorliegen haben, das objektiv erstellt wurde, die Basis für eine erfolgreiche Arbeitsausführung bildet und natürlich bei fehlerhafter Ausführung auch als Nachweis oder Beweis herangezogen werden kann.

Eine Kartierung ist ein Katalog, der systematisch aufgebaut ist und bei der Kartierung von Mauerwerksbauten vor allem die Kategorien der baugeschichtlichen, bautechnischen und reaturatorischen Dokumentationen, der Schadenskartierungen, der Restaurierungs-,  Instandhaltungs- und Sanierungskonzepte sowie der Maßnahmendokumentation umfasst. Für die anstehende Instandsetzung und Sanierung ist natürlich der Katalog der Schadensbilder von ausschlaggebender Bedeutung, weil er die Grundlage für die Festlegung der erforderlichen Maßnahmen bildet. Hauptbestandteil sind hierbei die Kategorien Materialverlust und Materialanlagerung. Der analysierte Materialverlust wird noch einmal unterteilt in die Beschreibung des Vorgangs wie den Grad der Ablösung durch Abplatzen oder Abbröckeln von Bausubstanz und in die Beschreibung der verbleibenden Bausubstanz.

Zu den Materialanlagerungen gehören Krusten, Bewuchs, Salzausblühungen und auch Graffiti-Anstriche. Gerade Ausblühungen sind sehr verbreitet und deuten auf einen ungenügenden Feuchteschutz hin. Die Kartierung von Mauerwerksbauten dient hier dazu, den Grad und die Ursache der Feuchtigkeit zu analysieren, um für die Trockenlegung die geeigneten Verfahren und Maßnahmen auswählen zu können.

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Injektionstechnik: moderne Technologie zur Mauerwerkstrockenlegung

 

Aufsteigende Feuchtigkeit, die zu nassen Mauern und feuchten Wänden führen, ist ein sehr weit verbreitetes Problem und stellt an Mensch und Technik immer wieder neue Anforderungen für schnelle Lösungswege. Für eine wirkungsvolle Sanierung, Entfeuchtung,  Trockenlegung, Imprägnierung und Abdichtung kommen heute verschiedene Methoden, Verfahren und Techniken zum Einsatz, wobei besonders die modernen Techniken gefragt sind, die die wenigsten baulichen Veränderungen mit sich bringen sowie einen relativ geringen Sanierungsaufwand gewährleisten und trotzdem in der Effizienz und Nachhaltigkeit der Wirkung höchsten Ansprüchen genügen.

An erster Stelle sind heute bei der Entfeuchtung von Mauerwerk die verschiedenen Verfahren der Injektionstechnik zu nennen, die in der jüngster Zeit wahrhaft bahnbrechende Erfolge erzielen konnten. Normalerweise wird bei einer korrekten Bauweise aufsteigende Feuchtigkeit durch die Horizontalsperre blockiert, ist diese Sperre nicht vorhanden oder ist sie defekt und undicht, kommt es zu Durchfeuchtungen, Salzausblühungen sowie Abplatzungen und Rissen in Mauerwerk und Putz, Schwamm- und Pilzbildungen werden gefördert und können zu erheblichen gesundheitlichen Schäden sowie Schäden im Mauerwerk führen.

Durch eine gezielte Injektionstechnik werden die Horizontalsperren erneuert, in dem das Mauerwerk durch eine Hydrophobierung imprägniert wird. Dazu wird ein flüssiges oder cremeartiges, Wasser abweisendes Hydrophobierungsmittel mittels einem Injektionsverfahren mit oder ohne Druck durch vorher angebrachte Bohrlöcher in das Mauerwerk eingebracht, es breitet sich aus, erhärtet und sorgt dafür, dass eine imprägnierende Sperre entsteht, die der Feuchtigkeit Einhalt gebietet. Bei dieser Injektionstechnik muss kein Mauerwerk abgetragen werden, was den Sanierungsaufwand erheblich vermindert. Weitere Anwendungen der Injektionstechnik findet man bei der Fugenabdichtung mit sogenannten Schleierinjektionen, die mit Niederdruck oder leichtem Druck ausgeführt werden. Auch eine Konstruktionsversiegelung gegen vertikal eintretende Feuchtigkeit kann mit Hilfe der  Injektionstechnik erfolgreich realisiert werden.

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Imprägnierung: der unsichtbare Feuchteschutz

 

Die meisten nassen Wände und feuchte Mauern entstehen durch aufsteigende Feuchtigkeit. Wird das Problem nicht rechtzeitig beseitigt, sind gravierende Schäden in der Bausubstanz nicht zu vermeiden, auch der Wohnkomfort wird gemindert, unschöne Flecken und Salzausblühungen entstehen und auch die Heizkosten steigen ins Unermessliche. Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Trockenlegung, das Einziehen von schützenden Sperrschichten ist dabei eine bekannte Form, wobei man hier in Horizontalsperre und Vertikalsperre unterscheidet. Während die Vertikalsperre eindringendes Wasser von der Seite abweist, hat die Horizontalsperre die Aufgabe, die aufsteigende Feuchtigkeit nicht weiterzuleiten. Aber erst die Kombination aus beiden Sperren trägt zu einer wirkungsvollen Trockenlegung bei.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit durch Imprägnieren eine Wand Wasser abweisend zu machen. Dabei wird nicht nur eine imprägnierende Schutzschicht an der Außenwand angebracht, mit der sogenannten Hydrophobierung wird die gesamte Bausubstanz imprägniert, denn es wird ein Hydrophobierungsmittel durch Bohrlöcher ins Innere des Mauerwerks gebracht, das sich dann ausbreitet, erhärtet und so das Wasser hindert nach oben zu steigen. Als Hydrophobierungsmittel kommen zur Imprägnierung flüssige Silikonharze oder Siloxane zum Einsatz, die in gelöster Form in organischen Lösungsmitteln oder auch als Creme die Poren des Baustoffs so beschichten, dass die Aufnahmefähigkeit von Wasser erheblich vermindert wird.

Die Imprägnierung als Hydrophobierung kann auf verschiedene Weise vonstatten gehen. Angeboten werden Injektionsverfahren, die wahlweise mit oder ohne Temperaturerhöhung und auch mit oder ohne Druck ausgeführt werden. So wird beim superDry-Verfahren mittels Handpresse eine Silikon-Siloxan-Creme in die vorher angebrachten Bohrlöcher eingeführt. Da durch diese Maßnahme der Hydrophobierung die Außenfassade nicht verändert wird, spricht man auch von einer unsichtbaren Imprägnierung und Dämmung. Diese Form der Imprägnierung überzeugt in einem sehr günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis und bietet insgesamt einen wirksamen Bauten- und Fassadenschutz.

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Hydrophobierungsmittel: die Wasser abweisenden Wirkstoffe zur Imprägnierung

 

Es ist kein Geheimnis, dass die Hauptursache für nahezu alle Schäden an mineralischen Baustoffen in der Feuchtigkeit liegt. Die poröse Struktur des Mauerwerks ermöglicht dem Wasser und die darin gelösten Schadstoffe den Eintritt in die Bausubstanz und dank des Kapillareffekts auch ein Verteilen von der Oberfläche bis in das Innere des Baustoffs. Die unterschiedlichsten Schädigungen sind die Folge. Diesen Prozess aufzuhalten und zu verhindern oder zumindest die Wasseraufnahme zu reduzieren, dafür bedarf es einer Wasser abweisenden Imprägnierung des Mauerwerks, der Fachbegriff heißt hierfür Hydrophobierung.

Als Hydrophobierungsmittel werden in diesem Prozess die Wasser abweisenden Wirkstoffe bezeichnet, die die Poren und Kapillaroberflächen des Mauerwerks belegen und sie dadurch Wasser abweisend machen. Die Hydrophobierungsmittel werden mittels Injektionsverfahren in das Mauerwerk eingebracht, das kann je nach Verfahren mit oder ohne Temperaturerhöhung aber auch mit oder ohne Druck geschehen. Besonders bewährt haben sich als Wirkstoff verschiedene Kombinationen von Silanen und Siloxanen, mit denen man Maß geschneiderte Hydrophobierungsmittel herstellen kann. Der Vorteil von beiden Substanzen ist, dass sie in organischen Lösungsmitteln wie Alkohol oder Benzinkohlenwasserstoff perfekt löslich sind. Zu beachten ist, dass die Eindringtiefe des Hydrophobierungsmittels in unmittelbarem Zusammenhang mit der Wirkstoffkonzentration ist, was auch bedeutet, dass ein Baustoff mit geringerer Saugfähigkeit wie Beton eine höhere Wirkstoffkonzentration braucht als etwa Ziegel.

Die modernste Form von Hydrophobierungsmitteln ist die Creme. Das sind reine Silane, die durch Thixotropierungsmittel diese Konsistenz erreichen. Zu empfehlen ist hier die superDry-Creme, die Paste dringt in die Bausubstanz ein, ohne Rückstände zu hinterlassen und erzielt nicht zuletzt auf Grund ihres hohen Silananteils wirklich sehr gute Ergebnisse.

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